Rezension: Unearthly – Dunkle Flammen

Juli 19, 2017 0 Von CuddlyBooknerd


Biografische Angaben:
Buchtitel: Unearthly – Dunkle Flammen
Autor/in: Cynthia Hand
Verlag: Rowohlt Tachenbuch Verlag
Seitenzahl: 432
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Genre: Fantasy
Reihe?:  Ja, Trilogie

Inhalt:
Clara erhält Visionen. Diese zeigen ihre Aufgabe, die sie als Engel erledigen muss. Sie sieht, wie sie einen Jungen in ihrem Alter aus einem brennend Wald retten soll. Ihre Mutter entscheidet, dass sie zu diesen Ort hinziehen. Dabei trifft sie diesen Jungen, Christian, in der Schule. Es scheint als wären sie füreinander bestimmt. Aber ist es das, was Clara will? Und warum muss sie Christian aus dem Wald retten?

Cover:
Ich finde das Cover passt zum Buch. Mit dem Wald im Hintergrund und der Frau im roten Kleid passt es zur Engelthematik. Die geschwungene Schrift finde ich echt hübsch. Deswegen finde ich es Schade, dass man für den Untertitel nicht ebenfalls die gleiche Schrift gewählt hat. Ansonsten ist das Cover nicht total herausragend für mich.


Story:
Ich muss sagen, die Story ist schleppend Man fiebert auf ihre Vision hin und es dauert recht lange, bis dieses Event passiert. So begleiten wir Clara durch fast ein halbes Schuljahr, in dem sie ein anderes Engelswesen kennen lernt und mit einem anderen Jungen, Tucker zusammenkommt. Genauso erfährt sie von ihrer Mutter wenig Hilfe bezüglich ihrer Aufgabe, wobei ihre Mutter ebenfalls ein Engel ist.
Die letzten paar Kapitel haben dann Spannung in sich, davor baut sich die Story schleppend auf.

Charaktere:
Clara ist eine kluge Persönlichkeit, die noch viel lernen muss. Jedoch ist sie auch noch jung, erst 17. Positiv fand ich, dass sie trotz der anderen Meinungen bei Tucker blieb. Auch manch andere Handlungen tat sie, obwohl was anderes von ihr erwartet wird. Deswegen finde ich, dass sie schon eine starke Persönlichkeit hat, jedoch kann sie sich nicht entscheiden. Und damit meine ich die Dreiecksbeziehung zwischen ihr und Tucker und Christian. Im ersten Band hatte sie dabei noch am wenigsten Zweifel an Tucker.
Dann zu Claras Mutter. Für mich war sie zu verschlossen. Auch wenn sie mit ihren Geheimnissen ihre Kinder schützen wollte, merkt man, dass eine Hilfe beiden gut getan hätte um Fehler zu vermeiden, die ihre Kinder begangen. Dennoch ist sie liebevoll zu ihnen und vernachlässigt sie nicht.
Dann zu Christian. Für mich ist er ein Charakter, den man in allen Büchern wiederfindet. Der mysteriöse Typ, aus den man nicht schlau wird. Ja, das haben wir schon alle mindestens ein Mal gelesen.
Tucker hingegen habe ich richtig ins Herz geschlossen. Er ist ein liebevoller Charakter, der die Wahrheit spricht und sich nicht verarschen lässt, was ich echt gut finde. Genauso sieht man in ihm den Geist von Jackson Hole. Man weiß, was die Menschen dort lieben und seine Hobbys sind halt nicht die 0815 Hobbys.

Fazit:
Ich habe das Buch dieses Jahr rereadet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es nur für ein Mal lesen gemacht ist. Beim ersten Mal war ich wirklich gefesselt und kann es deswegen nur weiterempfehlen, für alle, die gerne mal eine Engelgeschichte lesen wollen.

Bewertung:
4 / 5 Sternen