Rezension: Neighbour Dearest von Penelope Ward

Rezension: Neighbour Dearest von Penelope Ward

Februar 2, 2019 0 Von CuddlyBooknerd

ACHTUNG GESPONSERTES REZENSIONSEXEMPLAR!

Biografische Angaben:

Name: Neighbour Dearest
Autor: Penelope Ward
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 384
Preis: 10,00€
Genre: New Adult
Reihe?: Ja – Stepbrother Dearest
         – Neighbour Dearest

Inhalt:

Chelsea zieht weg in ein neues Appartement, nachdem ihr Ex-Freund sie für seine Stiefschwester verlassen hat. Anfangs ist sie zutiefst verletzt und weiß nicht, was sie in der Beziehung falsch gemacht hatte. Noch dazu ist Chelseas Nachbar, Damien, gegenüber total nervig mit seinen Hunden. Auch wenn Damien wirklich heiß ist, kann sie ihn nicht ausstehen. Doch dann fängt alles mit einem kleinen Loch in der Wand an, durch den Damien mehr mitbekommen hat, als Chelsea es lieb wäre.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich für das Genre ganz ansprechend, aber nicht überragend. Hier muss man sagen, es gibt schönere Coverdesigns, aber nicht jedes Cover kann überwältigend schön sein. So würde ich in der Buchhandlung drauf neugierig werden und den Klappentext lesen, aber ein reiner Coverkauf könnte es in meinen Augen nicht werden.
Mich konnte das Buch fesseln. Es hatte genug Material, um nicht langweilig zu werden. Genauso baute sich die Liebesgeschichte immer mehr auf, sodass es auch sehr authentisch wirkt. Es gab genug Drama, dass man gefesselt wurde, aber auch nicht zu viel, damit es ins lächerliche gezogen werden könnte.
Chelsea mochte ich wirklich sehr. Zwar war sie am Anfang etwas naiv, aber das muss ja auch mal sein. Es war auch keine nervige Art und Weise von Naivität, sondern eine natürliche, die zu ihrer Situation passt. Denn sie wurde gerade verlassen und ganz allein gelassen von ihrem Freund. Die Trennung war wirklich traumatisierend für sie, weswegen sie nach verschiedenen Möglichkeiten sucht, um diese zu verarbeiten. Bei einer solchen Verarbeitung, belauscht sie Damien durch das Loch. Natürlich ist sie davon nicht begeistert. Ich wäre es auch nicht. Es wären die wenigsten.
Aber dennoch ist Damien von Anfang an irgendwie sympathisch gewesen. Man fiebert mit und will mehr über ihn erfahren. Die Tiefe seines Charakters entwickelt sich erst im Verlauf des Buches. Solange möchte man mehr über ihn erfahren und alles was hinter der Fassade steckt. Zugegeben er ist erst der 0815 Badboy, aber trotzdem wirkt es nicht wie ein Abklatsch.
Zudem sind auch die Nebencharaktere sehr angenehm. Zwar geht keiner von ihnen wirklich in die Tiefe außer Damiens Mum, aber da hoffe ich auf eine Fortsetzung, die sich vielleicht um einen anderen Charakter dreht. Ich sehe da nämlich Potential für einen dritten Band, den ich auch wahrscheinlich lesen werde, falls einer erscheint. Viele weitere Charaktere erscheinen nicht wirklich in dem Buch. Es gibt Konfrontationen, die mittelmäßig abgehandelt werden finde ich. Denn das Verhalten der Beiden muss man nicht wirklich zum Vorbild dann nehmen.
Zum Ende des Buches hat sich die Geschichte dann aber gezogen. Es gab ein hin und her zu einem Thema und generell wurde nur noch zum Ende hingeschrieben ohne viel große weitere Spannung zu erzeugen. Das fand ich nun nicht wirklich gelungen und hätte es mir da entweder etwas knackiger gewünscht oder einfach eine schnellere Hinführung. So plätscherte sie da nur noch herum.

Fazit:

Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Dennoch war sehr unterhaltend und nicht langweilig zu lesen, Der Schreibstil ist angenehm und man kommt gut durch das Buch.

Meine Bewertung:
4 / 5 Sternen